Sicherer Weihnachtsbaum und Säugling. So bereiten Sie Ihr Zuhause auf das erste Weihnachten mit einem Kleinkind vor
Die ersten Weihnachten mit einem Säugling sind bewegender als jedes Geschenk – und zugleich fordert das neue Familienmitglied die Aufmerksamkeit der Eltern auf einem völlig neuen Niveau. Schließlich zieht der funkelnde Weihnachtsbaum die Aufmerksamkeit des Kleinen wie ein Magnet an. In diesem Ratgeber finden Sie konkrete Tipps, mit denen der Weihnachtsbaum zu einer sicheren Dekoration für den kleinen Entdecker wird.
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Achten Sie auf einen stabilen Baum aus hochwertigen Materialien – wie FairyTrees. Ein stabiler Weihnachtsbaum aus hochwertigen Materialien sorgt dafür, dass selbst kleine Entdecker nicht für Unfälle sorgen können. Beschweren Sie den Ständer des künstlichen Weihnachtsbaums und verankern Sie ihn zusätzlich an der Wand oder einem Möbelstück. So kann selbst ein kräftiger Ruck an einem Ast nicht zum Umkippen des Baums führen.
- Beschränken Sie den Zugang Ihres Kindes zum Weihnachtsbaum, um die Sicherheit zu erhöhen. Platzieren Sie den Baum in einer Ecke oder auf einer erhöhten Fläche. Nutzen Sie Barrieren, einen „Haufen“ schwerer Geschenke oder einen kleinen Zweitbaum speziell für Ihr Kind, damit neugierige Hände nicht an Zweige, Kabel und Dekoration gelangen.
- Wählen Sie sichere Dekorationen und Beleuchtung, um das Weihnachtsfest stressfrei zu genießen. Entscheiden Sie sich für unzerbrechliche Dekorationen ohne kleine Teile, hängen Sie die empfindlichsten Kugeln hoch, wählen Sie LED-Lichter, verstecken Sie die Kabel außerhalb der Reichweite des Kindes und schalten Sie die Weihnachtsbaumbeleuchtung immer aus, wenn niemand das Kind im Zimmer beaufsichtigt.
Das Funkeln der Lichter, das Rascheln der Zweige und die bunten Kugeln schaffen eine Atmosphäre, die Erwachsene seit Jahren lieben – und die Kleinkinder zum ersten Mal erleben. Für viele Familien stellt sich gerade in dieser Jahreszeit die Frage: „Wie können wir den Weihnachtsbaum sicher in der Nähe des Babys aufstellen, damit die Feiertage ruhig verlaufen, ohne ständig hinter dem kleinen Entdecker herlaufen zu müssen?“
Immer mehr Eltern entscheiden sich für einen künstlichen Weihnachtsbaum, da dieser leichter zu handhaben ist, keine scharfen Nadeln verliert und im Voraus vorbereitet werden kann, ohne dass trockene Nadeln vom Boden aufgesammelt werden müssen. Doch die Wahl des Baumes allein reicht jedoch nicht aus, wenn ein Kleinkind im Haus ist, das gerade die Welt mit Händen, Mund und Kletterkünsten erkundet.
Anstatt auf einen Weihnachtsbaum zu verzichten, empfiehlt es sich daher, einige einfache Regeln einzuführen. Ein sorgfältig ausgewählter künstlicher Weihnachtsbaum, ein stabiler Ständer, ein gut durchdachter Aufstellungsort, kindersichere Dekorationen und geschickt verlegte Kabel verwandeln das Wohnzimmer in einen Raum, in dem die Magie der Weihnachtszeit unbeschwert genossen werden kann – ohne dass die Sicherheit des jüngsten Familienmitglieds darunter leidet.
Inhaltsverzeichnis:
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Beginnen Sie mit der Auswahl eines sicheren künstlichen Weihnachtsbaums
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Achten Sie auf einen stabilen Ständer und einen soliden Sockel
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Setzen Sie auf eine unsichtbare Sicherung, falls jemand am Baum zieht
- Wo soll der Weihnachtsbaum bei einem Kleinkind aufgestellt werden?
- Nutzen Sie clevere Lösungen: Barriere, „Festung” aus Geschenken, Kinderweihnachtsbaum
- Weihnachtsbaumschmuck für kleine Babys
- Auf welche Weihnachtsbaumdekorationen sollte man bei Kindern verzichten?
- Sichere Lichter und Kabel außerhalb der Reichweite kleiner Hände
- Ordnung in der Nähe des Baumes – kleine Details machen den Unterschied
- Die Aufsicht durch Erwachsene ist die wichtigste „Sicherheitsmaßnahme”

Beginnen Sie mit der Auswahl eines sicheren künstlichen Weihnachtsbaums
Die Sicherheit bei kleinen Kindern beginnt bereits beim Kauf des Weihnachtsbaums. Für Kleinkinder eignen sich am besten Weihnachtsbäume, die deutlich weniger Nadeln verlieren als echte Bäume und keine leicht ablösbaren Dekorationen besitzen. Weniger lose Teile auf dem Boden verringern das Risiko von Verschlucken oder Erstickungsgefahr.
Setzen Sie auf Qualität und einen bewährten Hersteller – wie FairyTrees. Ein guter, stabiler und normgerechter künstlicher Weihnachtsbaum bildet eine sicherere Ausgangsbasis. Alles Weitere hängt davon ab, wie Sie den Baum aufstellen und dekorieren.
Achten Sie auf einen stabilen Ständer und einen soliden Sockel
Mit einem Kind, das krabbelt, an Möbeln hochklettert und alles greift, was in Reichweite ist, ist die Stabilität des Weihnachtsbaums besonders wichtig. Der Sockel sollte das Gewicht des Baums gut tragen und ihn auch bei leichtem Anstoßen aufrecht halten.
Wenn Sie also befürchten, dass Ihr Kind versuchen könnte, sich am Weihnachtsbaum festzuhalten, beschweren Sie den Sockel – das sorgt nicht nur für Sicherheit, sondern auch für Ihre Ruhe. Dekorative Abdeckungen um den Sockel lassen sich mit Büchern oder anderen schweren Gegenständen füllen.
Zusätzlich können Sie den Ständer auch verstecken und stabilisieren. Eine dekorative Kiste, eine „Geschenkbox” oder eine Textilabdeckung um den Sockel herum erfüllt zwei Funktionen: Sie erhöht die Ästhetik des Weihnachtsbaums und erschwert Ihrem Kind den Zugang zu Kabeln, Schrauben und den Beinen des Baums.
Denn je schwieriger es ist, den Baum zu bewegen, zu verschieben oder zu kippen, desto entspannter können Sie die Weihnachtszeit genießen.

Setzen Sie auf eine unsichtbare Sicherung, falls jemand am Baum zieht
Ein kleiner, unauffälliger Haken in der Wand oder Decke und eine dünne Schnur, die an der Spitze des Baumes befestigt ist, kann viel bewirken. Bei einem stärkeren Ruck bleibt der Weihnachtsbaum stabil stehen. Sie können auch ein schweres Möbelstück als Sicherungspunkt nutzen. Wenn der Baum in der Nähe eines Schranks oder einer Kommode steht, können Sie den Stamm zusätzlich fixieren, indem Sie ihn mit einem Band oder einer starken Schnur am Möbelstück befestigen.
Und das Wichtigste: Überprüfen Sie die Befestigung, noch bevor Ihr Kind Interesse an den Dekorationen zeigt. Ziehen Sie lieber selbst vorsichtig an den Zweigen, um sicherzustellen, dass sich der Weihnachtsbaum nicht wackelt oder kippt.
Wo soll der Weihnachtsbaum bei einem Kleinkind aufgestellt werden?
Das Kind sollte keinen leichten Zugang zum Baum haben, insbesondere nicht in Höhe seines Gesichts und seiner Hände. Der Standort spielt daher eine wichtige Rolle für die Sicherheit. Welche Möglichkeiten haben Sie?
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Eine Ecke des Raumes statt der Mitte des Wohnzimmers. Die Wände auf beiden Seiten erschweren es dem Kind, den Weihnachtsbaum zu umrunden, und verringern die Gefahr eines versehentlichen Anstoßens.
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Ein Ort abseits der Hauptverkehrswege. Vermeiden Sie Stellen, an denen häufig Menschen vorbeigehen. So verringern Sie die Gefahr, dass der Baum umgestoßen oder beschädigt wird.
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Auf einer Erhöhung, z. B. auf einem stabilen Tisch, einer Kommode oder einem breiten Regal. Wichtige Voraussetzungen: Achten Sie darauf, dass der Baum zusätzlich an der Wand befestigt wird und das Möbelstück selbst stabil steht.
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Spezielle Lösungen. Einige Familien entscheiden sich für einen sogenannten „Halbbaum”, d. h. bei dem die unteren Zweige ungeschmückt bleiben. Die Dekoration beginnt weiter oben, außerhalb der natürlichen Reichweite der Hände eines Kleinkindes.
Nutzen Sie clevere Lösungen: Barriere, „Festung” aus Geschenken, Kinderweihnachtsbaum
Eine physische Barriere um den Baum herum erschwert es einem neugierigen Kind erheblich, mit den Zweigen in Kontakt zu kommen.
Die beliebteste Lösung sind Sicherheitsgitter und -zäune. Modulare Barrieren, Kindertore oder Laufgitterelemente können um den Weihnachtsbaum herum aufgestellt werden und bilden so einen ästhetischen „Zaun”. Es ist wichtig, dass die Konstruktion stabil steht und sich nicht leicht verschieben lässt. Bei einem kleineren Baum kann man leicht einen großen Laufstall als Schutzrahmen verwenden – der Baum steht in der Mitte und das Kind betrachtet ihn aus sicherer Entfernung.
Eine kreative Alternative ist eine Barriere aus dekorativen Geschenkboxen. Dekorative Kisten, die mit schweren Gegenständen (z. B. Büchern, Hanteln) gefüllt sind, bilden rund um den Fuß des Weihnachtsbaums eine schwer zu überwindende Barriere und verleihen dem Raum gleichzeitig eine festliche Atmosphäre.
Eine weitere Option? Eine Spielzeugeisenbahn um den Weihnachtsbaum herum. Eine Spielzeugeisenbahn, die um den Weihnachtsbaum fährt, lenkt die Aufmerksamkeit des Kindes effektiv von den Christbaumkugeln weg und bietet eine spielerische Beschäftigung.
Ideal ist auch ein Mini-Weihnachtsbaum für Kinder – ein kleiner, separater Baum mit weichen Plüschdekorationen oder Holzanhängern, der in Reichweite der Hände aufgestellt wird. Das Kind kann die Dekorationen anfassen, umstellen und „umräumen”, ohne dass der Hauptbaum gefährdet wird.

Weihnachtsbaumschmuck für kleine Babys
Entscheiden Sie sich vor allem für unzerbrechlichen Schmuck. Plastikbaumkugeln, Filzanhänger, Plüschfiguren, Holzsterne oder Dekorationen aus Salzteig sind definitiv besser geeignet als zerbrechliches Glas. Selbst wenn sie herunterfallen, entstehen keine scharfen Splitter.
Verzichten Sie auch auf Metallhaken. Scharfe Drähte können herunterfallen, in die Hände stechen oder in den Mund gelangen. Besser eignen sich breite Bänder, um die Dekorationen aufzuhängen.
Entscheiden Sie sich für größere Dekorationen. Große Kugeln, einfache Formen, Stroh- oder Schaumstoffdekorationen lassen sich schwerer in den Mund eines Kindes stecken. Kleine Teile erhöhen immer die Erstickungsgefahr.
Hängen Sie empfindliche oder sentimentale Dekorationen hoch. Erinnerungsstücke oder Familienornamente sollten entweder für spätere Jahre aufbewahrt oder außerhalb der Reichweite von Kindern platziert werden. An den untersten Zweigen sehen nur weiche, leichte und sichere Dekorationen gut aus.
Bei kleinen Kindern gilt: weniger ist oft mehr. Bescheidenere, aber durchdachte Dekorationen sorgen für eine ruhigere und sicherere Atmosphäre als ein prunkvoll geschmückter Baum mit zerbrechlichen Details.
Auf welche Weihnachtsbaumdekorationen sollte man bei Kindern verzichten?
Einige traditionelle Dekorationen begeistern Erwachsene, bergen jedoch bei Säuglingen und Kleinkindern ein zu großes Risiko. Besonders gefährlich sind:
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Ketten aus kleinen Elementen, Lametta, „Engelshaar”. Ein Kind kann leicht einen einzelnen Streifen in den Mund nehmen.
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Echte Beeren, Mistelzweige und Stechpalmen. Viele Weihnachtspflanzen sind giftig, wenn sie verschluckt werden. Kleine Teile fallen schnell von den Zweigen ab.
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Kunstschnee aus der Sprühdose und intensiver Glitzer. Die Partikel und chemischen Inhaltsstoffe können in Augen oder Mund des Kindes gelangen.
Sichere Lichter und Kabel außerhalb der Reichweite kleiner Hände
Die Weihnachtsbaumbeleuchtung zieht die Aufmerksamkeit von Kleinkindern oft noch stärker auf sich als Christbaumkugeln. Daher ist es wichtig, die Beleuchtung im Voraus sicher zu planen.
Bitte wählen Sie hochwertige LED-Lichter. LEDs erwärmen sich nicht so stark wie herkömmliche Glühbirnen, was das Risiko von Verbrennungen und Überhitzung der Dekoration verringert.
Verlegen Sie die Lichterkette näher am Stamm. Anstelle von lose herabhängenden Kabeln ist es besser, den Baum so zu umwickeln, dass die Kabel zwischen den Ästen versteckt sind und keine verlockenden „Schnüre” bilden.
Verstecken Sie Steckdosen und Stecker. Steckdosen in Bodennähe sollten mit Abdeckungen gesichert und Verlängerungskabel hinter Möbeln oder unter einer Abdeckung versteckt werden.
Befestigen Sie die Kabel mit Klebeband. Die Kabel auf Boden oder Wand können mit Klebeband befestigt werden, damit niemand darüber stolpert und Kinder sie nicht ziehen können.
Erwägen Sie batteriebetriebene Lampen. Das Fehlen eines Kabels reduziert die Anzahl der zu sichernden Stellen. Achten Sie jedoch darauf, das Batteriefach fest zu verschließen und außer Reichweite des Kindes zu platzieren.
Schalten Sie die Lichter aus, wenn Sie nicht im Raum sind. Ein Schalter an der Tür, eine Fernbedienung oder eine intelligente Steckdose erleichtern diese Gewohnheit. Dieser Ansatz verringert das Risiko eines Kurzschlusses und des Kontakts des Kindes mit dem Kabel.
Eine wichtige Regel, die in der Hektik der Vorbereitungen leicht vergessen wird: Lichter sollten nicht unbeaufsichtigt brennen, insbesondere nachts oder wenn niemand zu Hause ist.

Ordnung in der Nähe des Baumes – kleine Details machen den Unterschied
Selbst der hochwertigste künstliche Weihnachtsbaum kann gelegentlich Nadeln, Glitzer oder kleine Teile der Dekoration auf dem Boden hinterlassen. Daher lohnt es sich, täglich unter dem Baum nachzuschauen. Ein kurzes Staubsaugen oder Kehren rund um den Weihnachtsbaum wird zu einer praktischen Routine, damit heruntergefallene Teile schnell bemerkt werden. Achten Sie auch auf kleine Dekorationen oder deren Teile, die manchmal unter dem Sofa, dem Sessel oder dem Teppich landen können. Bei Kleinkindern oder Kindern, die gerade laufen lernen, ist es sinnvoll, diese Stellen regelmäßig zu kontrollieren.
Vergessen Sie dabei nicht Ihre Haustiere! Hunde und Katzen können sich genauso begeistert wie Kinder mit dem Weihnachtsbaum beschäftigen. Achten Sie darauf, dass sie keine Zweige oder Dekorationen in der Wohnung verteilen.
Die Aufsicht durch Erwachsene ist die wichtigste „Sicherheitsmaßnahme”
Keine Barrieren, kein stabiler Ständer und auch keine Zertifikate oder Patente können die aufmerksame Anwesenheit eines Erwachsenen ersetzen. Betrachten Sie den Weihnachtsbaum wie einen Ort, der besondere Aufmerksamkeit erfordert. Ähnlich wie Treppen oder die Küche braucht der Baum während der ersten Weihnachtsfeiertage Ihres Kindes jemanden, der ein Auge darauf hat und das Klettern oder das Testen von Kugeln verhindert.
Führen Sie einfache Regeln ein. Schon sehr kleine Kinder beginnen, kurze Botschaften zu verstehen: „Wir schauen nur den Weihnachtsbaum an”, „Wir nehmen keine Kugeln ab”, „Wir ziehen nicht am Kabel”. Konsequenz und Ruhe helfen dabei, gute Gewohnheiten zu entwickeln.
Sorgen Sie für Sicherheit, wenn Sie nicht im Zimmer sind. Wenn Sie kurz weg müssen und Ihr Kind krabbelt oder läuft, nehmen Sie es am besten mit. Ist dies nicht möglich, sollte der Baum hinter einer Barriere oder außerhalb des Raumes stehen, in dem sich das Kind alleine aufhält.
Die Zeit, in der der Weihnachtsbaum und das Baby in einem Raum zusammenleben, ist überraschend kurz. In ein paar Jahren wird Ihr Kind selbst Weihnachtskugeln aufhängen, die Lichterkette richten und jede Dekoration kommentieren... Das Wichtigste bleibt jedoch unverändert: die liebevolle Anwesenheit einer nahestehenden Person. Dank dieser wenigen einfachen Schritte können Sie funkelnde Lichter, fröhliches Krabbeln und einen ruhigen Kopf genießen – ohne auf die Magie der Feiertage verzichten zu müssen.