Die Mutter steht in der Tür neben dem künstlichen Weihnachtsbaum FairyTrees FT32, der mit Lichtern und Schmuck verziert ist.
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Noch gestern strahlten die Lichter rund ums Haus, und in der Küche lag der Duft von Gewürzen in der Luft. Heute herrscht Stille. Es gibt nur noch geöffnete Geschenke und einen Kalender, der plötzlich schneller vergeht. Im Januar fühlen sich viele Menschen müde, niedergeschlagen und sehnen sich nach jenem "Etwas", das ihre Stimmung mehrere Wochen lang angehoben hat. Dieses Phänomen wird als „Post-Christmas-Blues” bezeichnet – der Moment, in dem die festliche Stimmung von einem Tag auf den anderen verschwindet. Die gute Nachricht: Meist vergeht diese Phase schnell und ein paar einfache Schritte können helfen, sie zu verkürzen. 

 

 

 

  • Der Begriff „Post-Christmas-Blues” bezeichnet eine vorübergehende Niedergeschlagenheit, die nach den Feiertagen und dem Jahreswechsel auftritt. Sie tritt häufig auf, wenn die Dekorationen verschwinden, Treffen mit Familie und Freunden enden und der Alltag zurückkehrt.
  • Meist wirken mehrere Faktoren gleichzeitig: der Rückgang der Euphorie nach einer Zeit voller Reize, die Erschöpfung nach den Vorbereitungen die trübe Winterstimmung mit wenig Tageslicht. Hinzu kommen die Leere nach der Abreise von Angehörigen sowie das Nachlassen der Weihnachtsstimmung beim Abbau des Weihnachtsbaums.
  • Ein sanfter Übergang in den Alltag, ausreichend Schlaf, Bewegung und Licht sowie kleine, bewusst eingeplante Freuden können dabei helfen. Empfehlenswert ist es auch, das Aufräumen nach den Feiertagen als Ritual und nicht als Wettlauf zu betrachten – so bleibt die Magie der Weihnachtszeit länger spürbar.

 

Am verwirrendsten ist oft der Kontrast: Es ist nichts Schlimmes passiert, und doch fühlt es sich innerlich schwer an. Die Stimmung sinkt scheinbar ohne Grund, und selbst alltägliche Tätigkeiten fallen plötzlich schwer.

 

Kommen Ihnen diese Gefühle bekannt vor? Das ist keine Ausrede. Sie reagieren ganz einfach auf das Ende einer intensiven Zeit, die wochenlang Ihre Aufmerksamkeit, Ihre Emotionen und Ihren Tagesablauf bestimmt hat.



Was bedeutet eigentlich „Post-Christmas Blues”?

 

Das „Post-Christmas-Blues”-Syndrom (manchmal auch „Post-Holiday-Blues” genannt, jedoch häufiger im Zusammenhang mit Ferien) bezeichnet eine vorübergehende Niedergeschlagenheit nach den Weihnachtsfeiertagen, insbesondere in der letzten Woche des Jahres und den ersten Tagen des neuen Jahres. Im wissenschaftlichen Kontext wird auch der Begriff „Entlastungsdepression“ verwendet, um eine spezielle Form der depressiven Verstimmung zu beschreiben, die nach dem Ende der Festtage oder anderer intensiver, belastender Phasen auftreten kann. Sie ist häufig mit Gefühlen von Leere, Irritationen und Grübeln verbunden. Der Begriff „Post-Christmas-Blues“ grenzt sich von anderen saisonalen Depressionen ab und beschreibt vor allem die emotionale Reaktion auf das Ende der festlichen Zeit.

 

Typischerweise tritt dieser Zustand auf, wenn die Dekorationen verschwinden, gemeinsame Treffen enden, die intensiven Emotionen abklingen und der Alltag plötzlich wieder vollständig Einzug hält.

 

Die Stimmung sinkt, die Energie lässt nach, es entsteht eine gewisse Nostalgie nach der Weihnachtsstimmung und der Alltag wirkt auf einmal grau und laut. Dies ist eine natürliche Reaktion auf den Stress und die emotionale Intensität der Weihnachtszeit.

 

Wichtig zu wissen: Dieser Zustand ist in der Regel nur von kurzer Dauer. Der Körper reagiert auf den plötzlichen Wechsel von Tempo und Reizniveau – nicht auf das tatsächliche „Ende der Freude“. Für die meisten Menschen bleibt der Post-Weihnachts-Blues eine normale, vorübergehende emotionale Reaktion. Das Bewusstsein für die eigenen Gefühle und Bedürfnisse ist von größter Bedeutung. Die Erkenntnis, dass es sich um schwierige Momente handelt, ist der erste Schritt, um mit dem „Post-Weihnachts-Blues” konstruktiv umzugehen.

 

 

Welche Symptome treten am häufigsten auf?

 

  • Motivationsverlust

  • Verminderte Energie

  • Antriebslosigkeit

  • Reizbarkeit und Apathie

  • Gefühl der Leere nach sozialen Begegnungen

  • Sehnsucht nach der „Magie” der Feiertage

  • Schwierigeres Aufstehen am Morgen, unruhiger Schlaf mangelnde Lust auf Aktivitäten

 

Diese Signale sind in der Regel kein Grund zur Sorge. Sie deuten vielmehr darauf hin, dass der Körper versucht, nach einer intensiven Zeit wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Oft genügt bereits eine kleine Veränderung der täglichen Gewohnheiten, um erste Verbesserungen des Energieniveaus und der Stimmung wahrzunehmen. Ein Gefühl von Kraft- und Energiemangel nach einer emotional oder organisatorisch fordernden Zeit ist völlig normal.

 

 

Woher kommt die Traurigkeit nach der Weihnachtszeit?

 

Der „Post-Christmas Blues” hat selten nur eine einzige Ursache. Weihnachten gilt als das Fest der Liebe und ist mit hohen gesellschaftlichen Erwartungen verbunden. In der Regel wirken mehrere Mechanismen gleichzeitig, von denen jeder einzelne die Stimmung stark beeinflussen kann.

 

Ein wichtiger Aspekt ist der sogenannte Weihnachtsstress: Die Feiertage bringen oft Hektik, zahlreiche Verpflichtungen und emotionale Belastungen mit sich, die das Risiko für eine Weihnachtsdepression erhöhen können.

 

 

Der Unterschied zwischen Vorstellung und Realität

 

Unsere Vorstellungen von Weihnachten gleichen oft einem Märchen: voller Magie, perfekter Momente mit Familie und Freunden, schöner Dekorationen und fröhlicher Begegnungen. Dieses gesellschaftlich geprägte Bild von Weihnachten – ein idealisiertes Wunschbild, das insbesondere in der Werbung mit emotionaler Wärme und Harmonie dargestellt wird – prägt unsere Erwartungen stark. Die Realität sieht jedoch oft anders aus, was zu Enttäuschungen führen kann. Viele Menschen fragen sich dann, warum Weihnachten nicht so verlaufen ist, wie sie es sich erhofft hatten. Diese Diskrepanz zwischen Erwartung und Wirklichkeit kann das Gefühl von Traurigkeit zusätzlich verstärken. Fällt es schwer, diese Abweichung zu akzeptieren, leidet das emotionale Gleichgewicht. Umso wichtiger ist es, realistische Erwartungen zu entwickeln und offen über eigene Bedürfnisse und Wünsche zu sprechen.

 

 

Plötzlicher Rückgang von Euphorie und Adrenalin

 

Unmittelbar nach den Feiertagen kommt es häufig zu einem deutlichen Abfall des Energie- und Stimmungsniveaus. Während der Festtage erleben viele Menschen ein regelrechtes Hochgefühl, das durch die festliche Atmosphäre, das Zusammensein mit Familie und Freunden sowie die besonderen Rituale ausgelöst wird. Dieser „Post-Christmas-Blues” steht dabei in engem Zusammenhang mit dem Belohnungssystem des Gehirns: Während der Feiertage steigt der Dopaminspiegel deutlich an, was zu einer starken Steigerung der Stimmung und Motivation führt. Nach dem Ende der Feiertage normalisiert sich dieser Spiegel jedoch wieder. Das Gegenteil dieses Hochgefühls macht sich bemerkbar: Es entsteht ein Gefühl der Leere, Irritation und Niedergeschlagenheit. Weihnachten wird von vielen als eine Art Prüfung empfunden, deren erfolgreiche Bewältigung zunächst Erleichterung verschafft, im Anschluss jedoch auch Grübeln und emotionale Unruhe auslösen kann.

 

Der Dezember vergeht schnell: Planungen, Einkäufe, gemeinsame Essen, Treffen, Reisen, Gespräche bestimmen den Alltag. Das Gehirn wird dauerhaft stimuliert, und der Körper läuft auf Hochtouren. Ist diese intensive Phase vorbei, kann es zu einem spürbaren emotionalen Einbruch kommen. Anstelle von Aufregung tritt Stille ein und der Körper schaltet in den „Normalmodus” um. Viele Menschen empfinden diesen Übergang als Leere und Müdigkeit.

 

 

Stress und Erschöpfung durch die Vorbereitungen

 

Erst im Nachhinein wird vielen bewusst, wie anstrengend die Feiertage tatsächlich waren. Währenddessen trägt das Adrenalin durch diese Zeit: Geschenke besorgen, kochen, aufräumen, organisatorische Herausforderungen meistern, Gäste empfangen. Der Stress, der mit den Weihnachtsvorbereitungen einhergeht, kann nach den Feiertagen zu einem Gefühl von Erschöpfung und Kraftlosigkeit führen. Nach den Feiertagen kommen oft neue Aufgaben und Anforderungen hinzu, die die Stimmung zusätzlich belasten können. Dies beeinträchtigt das tägliche Leben und das Wohlbefinden. Erst nach dem Fest beginnt der Körper, sich zu entspannen – dann können Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit auftreten.

 

Bitte denken Sie daran, dass Sie das Recht haben, auf Ihre eigenen Bedürfnisse zu achten. Wenn Sie eine Pause brauchen, dann gönnen Sie sich diese. Planen Sie gezielte Auszeiten und suchen Sie das Gespräch mit anderen, um en inneren Druck zu reduzieren. Das wird Ihnen helfen, schneller wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

 

Der Vater sitzt erschöpft auf dem Sofa, während die Kinder mit Weihnachtsmützen am künstlichen Weihnachtsbaum FairyTrees FT29 herumtollen.

 

 

Negative Gefühle von Leere und Einsamkeit

 

Während der Feiertage fühlen wir uns unserer Familie und unseren Freunden besonders nahe. Die gemeinsamen Momente am Heiligabendstisch sind von starken Emotionen und einem Gefühl der Gemeinschaft geprägt. Wenn die Angehörigen abreisen, wird es still im Haus. Die Gespräche, das Lachen und die Präsenz anderer Menschen sind plötzlich verschwunden, und die Dekorationen dienen nicht mehr als Kulisse für die gemeinsame Zeit. Gerade diese Veränderung wirkt sich bei vielen Menschen besonders stark auf die Stimmung aus. Das Gefühl der Leere und Einsamkeit nach den Feiertagen ist eine natürliche Reaktion auf den Verlust der intensiven sozialen Kontakte, die die Weihnachtszeit begleitet haben.

 

 

Winterwetter und Lichtmangel

 

Die Feiertage sind schnell vorbei, doch der Winter bleibt. Kurze Tage, ein grauer Himmel und weniger Bewegung an der frischen Luft senken das Energieniveau. Der Januar fällt häufig in eine Phase mit wenig Tageslicht und vielen Verpflichtungen – Bedingungen, unter denen eine gedrückte Stimmung leicht anhalten kann. Nach der intensiven Weihnachtszeit benötigt der Körper Zeit zur Regeneration. Mangelnde körperliche Aktivität und der vermehrte Aufenthalt in geschlossenen Räumen können das Gefühl der Niedergeschlagenheit zudem verstärken.

 

 

Aufräumen und Abbau des Weihnachtsbaums: Traditionen, Symbolik und Tempo

 

Der Abbau des Weihnachtsbaums wirkt für viele Menschen wie ein symbolischer „Ende“-Knopf. Der festlich geschmückte Tannenbaum ist für viele das zentrale Element der Weihnachtsdekoration und steht für Tradition, Wärme und die besondere Atmosphäre der Feiertage. Für manche ist es eine Erleichterung, für andere bedeutet es das Ende der letzten magischen Elemente des Winters. Gerade während der eigentlichen Weihnachtstage können emotionale und psychische Belastungen durch hohe Erwartungen, Stress oder Familienkonflikte besonders spürbar werden. In vielen Kulturen endet die Weihnachtszeit allerdings erst am 6. Januar, dem Dreikönigstag, in manchen Regionen sogar noch später. In Schweden und Finnland gibt es die Tradition des „Knut-Tages” am 13. Januar, an dem die Zeit des Weihnachtsbaums symbolisch abgeschlossen wird.

 

Sie müssen diesen Schritt nicht an einem einzigen Abend erledigen. Wenn das schnelle „Beenden der Magie” Ihre Stimmung belastet, wählen Sie eine schrittweise Variante. Nach den Feiertagen hilft es vielen Menschen, die eigene Umgebung bewusst angenehm und gemütlich zu gestalten, um den Übergang in den Alltag sanfter und positiver zu erleben.

 

 

Wie kann man Weihnachten auf sanfte Weise beenden, ohne ein Gefühl der Leere zu empfinden?

 

  • Lassen Sie die Lichter noch ein paar Wochen hängen und betrachten Sie sie als Winterbeleuchtung statt als reine Weihnachtsdekoration.

  • Verteilen Sie das Aufräumen auf mehrere Etappen: An einem Tag können Sie sich um die Geschenkboxen kümmern, an einem anderen Tag um die Dekoration und am nächsten Tag um den Weihnachtsbaum.

  • Ersetzen Sie einen Teil der Dekoration durch winterliche Akzente wie Kerzen, natürliche Zweige oder helle Textilien. So bleibt das Zuhause gemütlich, und die Feiertage „verschwinden“ nicht abrupt.

  • Es gibt auch Menschen, die den Weihnachtsbaum länger stehen lassen und ihn saisonal dekorieren, zum Beispiel für den Valentinstag oder den Frühling. Wenn Ihnen diese Form von Kreativität guttut, spricht nichts dagegen.

 

Das Wichtigste ist, den eigenen Weg zu finden, um sanft in den Alltag überzugehen. Manchmal reicht es schon, ein paar kleine Aktivitäten nach den Feiertagen zu planen, auf die man sich freuen kann. Ein einfacher Plan für die Zeit „nach den Feiertagen“ mit bewusst gesetzten Höhepunkten kann das Wohlbefinden spürbar verbessern und den Übergang zurück zu den alltäglichen Pflichten erleichtern.

 

Ein kleiner Junge hält eine goldene Kugel an einem künstlichen Weihnachtsbaum FairyTrees FT14 fest, und in der Reflexion sieht man sein Lächeln.

 

 

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Hier zählt Einfachheit. Es braucht keine große Veränderung, sondern nur ein paar bewusste Aktivitäten, die Ihnen helfen, sanft in den Januar zu starten. Einfache Methoden zur Stimmungsaufhellung nach den Feiertagen können erstaunlich wirksam sein. Probieren Sie eine davon aus und erleben Sie, wie eine kleine Veränderung Ihnen dabei hilft, schneller wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

 

  1. Planen Sie etwas Angenehmes für die nahe Zukunft! Der Januar erscheint weniger belastend, wenn es etwas gibt, worauf man sich freuen kann. Das kann eine Kleinigkeit sein: ein Ausflug ins Umland, ein Kinobesuch, ein neues Buch, die Wiederaufnahme eines Hobbys oder die Anmeldung zu einem Kurs. Das Ziel muss nicht groß sein - wichtig ist, dass es realistisch und zeitlich nah liegt.

  2. Geben Sie sich Zeit für die Anpassung. Erwarten Sie nicht, sofort wieder voll leistungsfähig zu sein. Wenn möglich, planen Sie eine kleine „Pufferzone” zwischen dem Ende der Feiertage und dem vollständigen Beginn Ihrer Verpflichtungen ein. Verbringen Sie ein ruhiges Wochenende, räumen Sie das Haus ohne Zeitdruck auf und gönnen Sie sich bewusst Ruhe – ganz ohne To-do-Liste.

  3. Kehren Sie zu den Grundlagen zurück: Schlaf, Ernährung und Bewegung. Das klingt banal, aber es funktioniert. Legen Sie feste Schlafenszeiten fest, reduzieren Sie die Bildschirmzeit vor dem Schlafengehen und kehren Sie zu regelmäßigen Mahlzeiten zurück. Ergänzen Sie Ihren Alltag durch einen täglichen Spaziergang – auch ein kurzer wirkt bereits positiv. Bewegung und Tageslicht können das Energieniveau oft schneller steigern, als man erwartet.

  4. Nehmen Sie das Licht auf, wann immer es möglich ist. Wenn es draußen dunkel bleibt, sollten Sie unbedingt die Momente nutzen, in denen die Sonne scheint. Gehen Sie mittags nach draußen, setzen Sie sich ans Fenster oder gehen Sie zu Fuß einkaufen. Jede Portion Tageslicht hilft Ihrem Körper, seinen Tagesrhythmus wieder zu stabilisieren.

  5. Ziehen Sie sich nach den Feiertagen nicht zurück. Zwar kehrt nach intensiven Begegnungen eine natürliche Ruhe ein - trotzdem sollten Sie sich nicht vollständig isolieren. Bleiben Sie in Kontakt mit Familie und Freunden. Ehrliche Gespräche, das Teilen von Emotionen und gegenseitiges Verständnis tragen wesentlich dazu bei, die Stimmung nach den Feiertagen zu verbessern. Planen Sie im Januar gezielt ein Treffen: Trinken Sie gemeinsam einen Kaffee, machen Sie einen Spaziergang oder besuchen Sie Ihre Liebsten. Anstatt endlos durch soziale Medien zu scrollen, rufen Sie lieber jemanden an, der Ihnen gut tut. Weniger Social-Media-Konsum kann Ihnen helfen, die eigenen Emotionen besser wahrzunehmen und sich auf Ihre persönlichen Erfahrungen zu konzentrieren.

  6. Setzen Sie sich kleine, realistische Ziele. Der Jahresbeginn verleitet zu großen Vorsätzen, doch Enttäuschungen können schnell eintreten. Wählen Sie statt groß angelegter Ziele lieber kleine, messbare Schritte: zwei Trainingseinheiten pro Woche, eine Stunde pro Tag ohne Handy, 10 Minuten Stretching am Morgen. Wenn Sie Ihre Fortschritte bei der Umsetzung dieser kleinen Ziele überwachen, bleiben Sie motiviert und verbessern Ihr Wohlbefinden. Eine Reihe kleiner Erfolge schafft ein Gefühl der Selbstwirksamkeit und hebt die Stimmung nachhaltig.

  7. Sorgen Sie für „sanfte” Ordnung. Nach den Feiertagen verfällt man leicht in einen Putzrausch, als müsste alles sofort perfekt sein. Entscheiden Sie sich stattdessen für eine Ordnung, die entspannt, nicht stresst: räumen Sie die Küche auf, sammeln Sie Papier auf oder schaffen Sie Platz im Wohnzimmer. Alles, was nicht dringend ist, kann später erledigt werden.

  8. Akzeptieren Sie nostalgische Traurigkeit ohne Druck. Sie können die Feiertage vermissen und gleichzeitig den Alltag schätzen. Diese beiden Gefühle schließen sich nicht gegenseitig aus. Wenn Sie spüren, dass Sie unter Druck stehen, sofort wieder leistungsfähig oder energiegeladen sein zu müssen, ersetzen Sie diesen Gedanken durch einen einfacheren: "Ich kehre Schritt für Schritt zu meinem Rhythmus zurück".

  9. Führen Sie ein kleines Ritual ein. Anstatt ein großes „Ende“ zu inszenieren, können kleine Rituale helfen. Bereiten Sie sich eine Tasse Tee zu, spielen Sie ruhige Musik und zünden Sie eine Kerze an. Tun Sie etwas, das Sie mit Wärme verbindet, ohne dass es direkt nach Weihnachten wirkt. Ein solches Ritual kann als safte Brücke zwischen den Jahreszeiten dienen und den Übergang in den Alltag erleichtern.

  10. Achten Sie auf Ihren Körper. Wenn die Stimmung schwankt, liegt das oft daran, dass sich der Körper noch vom "Weihnachtsmarathon" erholen muss. Gönnen Sie sich erholsame Momente: schlafen Sie länger, nehmen Sie ein entspannendes Bad, dehnen Sie sich, genießen Sie eine Massage oder verbringen Sie einen Tag ohne feste Pläne. Auf diese Weise unterstützen Sie die körperliche und psychische Erholung nach den Feiertagen.